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Meine Lieblingsklasse sind auf jeden Fall die Magier. Ich finde, sie sind eine der kreativsten Klassen, mit denen man spielen kann.

Zum einen erlauben sie dem Spieler – zumindest bei (A)D&D sehr stark, aber wahrscheinlich auch in vielen anderen Systemen – neue Zaubersprüche zu erschaffen. Dies ist ein sehr stark kreatives Element, da man nicht nur auf die Zaubersprüche beschränkt ist, welche der System‑ oder Weltendesigner vorgibt, sondern man kann wirklich seiner Fantasie freien Lauf lassen. Dies spiele ich in der Regel auch stark aus, wenn ich Magier spiele: „Was? Unsichtbarkeit hilft nicht gegen Hunde, weil deren Geruchssinn zu stark ausgeprägt ist? Dann erschaffe ich doch mal den Zauberspruch ‘Unriechbarkeit‘!“

Das Ganze lässt sich natürlich analog auf die Erschaffung magischer Gegenstände übertragen.

Zum zweiten muss man teilweise auch während des Spielens einiges an Kreativität an den Tag legen, und das  hängt mit der „Fire-and-Forget“-Magie von (A)D&D zusammen: passen die eingeprägten Sprüche mal wieder überhaupt nicht zu dem, was dann während des Abenteuers passiert? Na dann muss man halt mal wieder improvisieren und das, was man hat, möglichst geschickt, innovativ und kreativ einsetzen. Und da ich, wenn ich mal selbst dazu komme, einen Magier zu spielen, selten Zauber auswähle, welche direkt Schaden verursachen, ist diese Herausforderung umso größer.

Ach ja, und um sie als Erzschurken gegen die Spielercharaktere zu benutzen, finde ich sie natürlich auch unübertroffen …

 

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