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Seit unseren Anfängen vor 27 Jahren bespielen wir eigentlich Mystara, die Fanstasy-Welt, welche in der blauen „Experten“-Box von D&D das erste Mal als „Die bekannte Welt“ eingeführt wurde. Zwar ist es ein ziemlicher „Mischmasch“ unterschiedlichster Kulturen (von Indianern im Westen bis zu Römern im Osten, von einem an die Südsee angelehnten Inselstaat im Süden bis zu den Mongolen im Norden) und eigentlich sogar Zeitepochen (von den Wikingern bis zur Renaissance) auf engstem Raum, aber das Problem haben andere Settings auch.

Das Ganze hat sicherlich ein paar Schwächen, aber über die Jahre hinweg fühlen wir uns hier halt schon „wie zu Hause“ – das hat den Vorteil, dass man einfach sagen kann, dass ein NSC aus Darokin stammt, und nicht erst umständlich darlegen muss, dass es sich um einen „Spanier“ handelt. Würden wir ein neues Setting ausprobieren, so müsste man diese Zuordnung erst wieder neu lernen.

Zugegeben, über die Jahre haben sich ein paar Dinge aus anderen Settings eingeschlichen (zum Beispiel die Götter der Forgotten Realms), und ein paar Dinge und weiter entfernte Länder wurden so umgebogen, wie es gerade benötigt wurde.

Ein anderes Setting, das ich sehr mag, ist Spelljammer von AD&D, welches quasi ein Crossover zwischen Fantasy und SciFi darstellt. Mit speziellen magischen Antrieben ist es möglich, mittels Schiffen (die zwar aussehen können, wie „normale“ Schiffe, es aber nicht müssen) zwischen einzelnen „Sonnensystemen“ (hier Sphären genannt) zu reisen und so unterschiedlichste Welten zu entdecken – mittelalterliche Space Opera halt. Hier haben wir sicherlich einige der lustigsten Spielsitzungen verbracht, und mein damaliger Spielleiter hat vor kurzem die Idee geäußert, einen „Relaunch“ der Kampagne zu wagen. Ich bin schon sehr gespannt …!