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Es war endlich mal wieder an der Zeit für eine Ratssitzung – wie wir recht erschrocken feststellen mussten, war die letzte Ratssitzung off-time im Juni letzten Jahres gespielt worden, im Erastil des Jahres 4712 war aber auch so einiges passiert.

Zu Beginn der Sitzung macht zuerst einmal Akiros Ismort seinem Ärger Luft. Der Landvogt war nach dem ersten Angriff der Trolle auf den Bauernhof außerhalb von Hauerburg nicht selbst damit beauftragt worden, mit Patrouillen im Umfeld der Hauptstadt für mehr Sicherheit zu sorgen, sondern stattdessen die Ritter vom Orden des Schildes. Natürlich fragt Akiros, ob er und seine Landsknechte ihre Arbeit nicht gut genug machen würden, da anscheinend jemand anderes für diese Aufgabe höher in der Gunst der Herrscherin stehen würde – Versuche, ihn diesbezüglich zu besänftigen, scheitern, seine Einstellung ändert sich von „Freundlich“ auf „Gleichgültig“.

Kesten Garess, der Marschall, berichtet daraufhin von großen Unruhen in der Bevölkerung, ausgelöst durch die Angriffe der Trolle, durch die Hassreden des Barden Grigori, die mancherorts wohl doch auf fruchtbaren Boden gefallen waren, und die Schulden, die das Reich bei einem Geldverleiher in Restow hat. Alles in allem sorgte dafür, dass die Unruhe im Land sprunghaft von 0 auf 6 angestiegen war – vielleicht doch ein unglückliche Konstellation, dass diese drei Ereignisse parallel in einem Monat stattfanden.

Da die Staatskassen mal wieder leer sind, beschließt man nur den Bau zweier Straßen, um die bestehende Straße an die Südrostlandstraße anzubinden. Damit ist Ende des Monats die Vertragsbedingung mit der Stadt Restow erfüllt, was noch einen kleinen Bonus von 10 BP in die Kassen spült. Finanziert wurde der Bau im Übrigen durch einen Krisenpunkt.

Darüber hinaus beschließt man jedoch noch ein paar andere Dinge. Zum einen werden zwei NSC, Rolgist Mott und Melina Kelinski, damit beauftragt, nach Mivon zu reisen, um dort Informationen über Lothelia Jilannor zu sammeln, die als direkter Auftraggeber des Barden Grigori fungierte.

Zum anderen wird die Waldläuferin und Kommandantin der Miliz, Allison Fex, damit beauftragt, nach Spuren der Trolle zu suchen, um deren Versteck zu finden. Außerdem will man möglichst viele Informationen über Trolle sammeln, insbesondere, ob es Dinge oder Gerüche gibt, die Trolle entweder anziehen oder abschrecken könnten. So wie ich das zwischen den Zeilen herausgehört habe, wollen einige Mitglieder des Rates an der Herrscherin vorbei versuchen, die Trolle zu den Zwergen in der Goldmine zu locken, damit diese Ressource auf kurz oder lang an das Reich fällt …

Aber das nur am Rande – vielmehr machen mal wieder die Staatsfinanzen Sorgen. Keine Ahnung, warum wir hier auf keinen grünen Zweig kommen, ich befürchte langsam, wir machen hier irgendetwas falsch. Wie dem auch sei, man erinnert sich plötzlich an die potentielle Schatzkarte, die man beim Verrückten Eremit (Begegnung I) gefunden hatte, sowie an das zwergische Zahnrad. Da die Karte eventuell zu einem Schatz führen könnte, der die Probleme in der Staatskasse lösen könnte, will man dies als Ziel der nächsten Expedition in Angriff nehmen.

Laut Abenteuerpfad weist die Karte ja ursprünglich den Weg zum Einsamen Grabhügel (Begegnung F), da meine Spieler diesen kleinen Dungeon aber ja schon ausgeräumt haben, habe ich mir für die Schatzkarte eine Alternative überlegt: In dem leeren Hexfeld zwischen der Gurdinfurt (Begegnung L) und der verlassenen Fährstation (Begegnung U) gibt es noch einen zusätzlichen kleinen Dungeon mit einem alten Lager der Zwerge, die auch Hargulkas Festung erbauten. Hier wollte ich zwar keine Schätze, aber Baumaterialien und Werkzeuge verstecken, um so ein wenig Baupunkte zu generieren.

Fast wie bestellt bittet auch Jubilost Narthroppel aus Begegnung C am Ende der Ratsstizung um eine Audienz. Ich hatte bei der ersten Begegnung mit ihm vergessen zu erwähnen, dass er auf der Suche nach einem alten zwergischer Außenposten ist, den er in der Narlmark vermutet und über den er einen wissenschaftlichen Essay schreiben möchte. Er bittet die Charaktere, bei ihren Erforschungen der Raublande nach Anzeichen für einen solchen Außenposten zu suchen, obwohl er keine Ahnung hat, wie dieser aussieht oder wie groß er ist – es könnte alles zwischen einem Lager und einer Binge sein. Er bietet den Charakteren an, die 400 GM, die er von ihnen für die Karte bekommen hat, zurückzuzahlen.

Jubilost Narthroppel zeigt den SC auch ein weiteres Zahnrad zwergischer Herkunft, das dem, welches sie bereits besitzen, aufs Haar gleicht. Er erklärt ihnen weiterhin, dass die im Rand eingravierten Zwergenrunen Göttersymbole sind. Er weiß zwar nicht, was es mit diesem Zahnrad auf sich hat – es ist aber definitiv nicht magisch – könnte sich aber vorstellen, dass es ein Schlüssel oder ein Teil eines Puzzles ist. Er wird dazu überredet, den Charakteren sein Zahnrad zu überlassen, aber natürlich hat er Bedenken, dass er übergangen werden könnte, sollten die Charaktere im zwergischen Außenposten tatsächlich einen Schatz finden …

Damit ist endlich alles besprochen. Nach viel Intrigenspiel mit Grigori und politischen Schachzügen geht es beim nächsten Mal dann weiter mit der Hexploration!