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Actiongeladen geht es weiter im Calistril (dem „Februar“) des Jahres 4712, dem neunten Monat der Reichsgründung.

Natürlich waren die gestrigen Ereignisse um den Fossegrim und der ermordeten Magdalena beherrschendes Thema der aktuellen Ratssitzung. Man war sich sehr schnell darüber einig, dass man den Fossegrim, der sich Lle’fándor Mondschein nannte, zur Rechenschaft ziehen müsse. Man beschloss, Steckbriefe in Hauerburg auszuhängen und eine Belohnung in Höhe von 25 GM für Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mörders auszusetzen. Gleichzeitig wurde Allison Fex, die Anführerin der Miliz und ausgebildete Fährtenleserin, damit beauftragt, die Ufer des Würgers und des Stinkers nach Spuren des Feenwesens abzusuchen.

Darüber hinaus wurde nur noch beschlossen …

  • dem Masterplan des Kämmerers weiter zu folgen, der den Bau eines Schreins zu Ehren Gorums vorsah, um die Vertragsbedingungen mit der Kirche Gorums zu erfüllen,
  • neue Bauernhöfe zu errichten, was die monatlichen Fixkosten auf 0 Baupunkte reduzierte – somit gehen zukünftig alle Einnahmen des Reiches direkt in die Staatskasse.

Während General Stryke und Spionagechef Garth in Hauerburg zurückbleiben, um weiter nach der verschwundenen Magdalena zu suchen und die negative Stimmung im Ort zu beobachten und ggf. glätten zu können, machen sich Herrscherin Korva und Diplomatin Lialda – zusammen mit Hohepriesterin Cindiell und Langvogt Akiros – auf den Weg zum alten Elchtempel. Dort haben sich mittlerweile auch die beiden Feen Perliwasch und Tyg-Titter-Tat niedergelassen, um ein schützendes Auge auf die beiden Menschen zu werfen – und die Ratsmitglieder möchten die Feenwesen um ihre Meinung bitten.

Sie erfahren so, dass der Fossegrim seine Opfer mit Musik bezaubert und so das Verlangen schürt, das Feenwesen zu küssen – dadurch dringt Wasser in die Lunge des Opfers, wodurch es elendig ertrinkt. Außerdem können sie noch in Erfahrung bringen, dass ein Fossegrim gerne in Wasserfällen lebt, was seinen Aufenthaltsort schon sehr einschränkt. Mit diesen Informationen im Gepäck kehren die beiden SC in die Hauptstadt zurück.

Da sie kurze Zeit später von Allison erfahren, dass sie den Fossegrim im Würgerfall beobachtet hat, ist die Zeit für Rache gekommen. Nach einer kurzen Planung – bei der natürlich ein Stille-Zauber eine entscheidende Rolle spielt – macht man sich auf den Weg. Man findet den Gegner tatsächlich an besagter Stelle, Lialda spielt eine Art Lockvogel und der Kampf entbrennt. Schnell wird der Fossegrim durch die Waffen und Zauber der Charaktere verwundet, durch eine akrobatische Aktion des Halblingsschurken Garth, der sich mit gezückten Waffen aus dem Hinterhalt von oben auf das Feenwesen stürzt, nimmt er zusätzlich eine blutende Wunde. Schnell zieht sich der Fossegrim in seine Höhle hinter dem Wasserfall zurück, um die Blutung zu stoppen und dem Stille-Zauber zu entkommen. Stryke und Korva folgen ihm, es kommt zu einem Kuss zwischen Stryke und Lle’fándor, den der Kämpfer jedoch überlebt, und letztendlich kann die Herrscherin den entscheidenden Schlag anbringen, um den Fossegrim zu töten.

Insgesamt fand ich den Kampf zwar spannend, insbesondere als Stryke zuerst alleine in der Höhle stand und der Verzauberung durch den Fossegrim erlag, andererseits war er ähnlich langatmig wie seinerzeit der Kampf gegen die Hydra. Dies mag zum einen durchaus am Setup des Kampfschauplatzes gelegen haben – wie schon letzten Monat in der Blog-O-Quest erwähnt mag ich es, wenn Kämpfe in ungewöhnlichen Umgebungen stattfinden, die Einfluss auf die Kombattanten haben. So fand dieser Kampf in einem Fluss am Fuße eines Wasserfalls bei eisigen Temperaturen statt und die Spieler sollten bei jeder Aktion auf Schwimmen würfeln und aufgrund der eisigen Kälte im Wasser Zähigkeitswürfe ablegen. So wurde der Kampf aber leider durch die beiden in jeder Runde zusätzlich notwendigen Würfe etwas in die Länge gezogen.

Zum anderen schienen die Charaktere (alle Stufe 4) aber auch insgesamt Probleme mit diesem Gegner zu haben, der wie seinerzeit die Hydra einen Herausforderungsgrad von 4 hatte und somit eigentlich eine passable Herausforderung darstellen sollte. Ich hoffe nun, dass dies nur zwei rühmliche Ausnahmefälle sind und sich das Problem nicht mit steigenden Stufen und Herausforderungsgraden noch verschärft …

Ansonsten passierte in diesem Monat nicht mehr viel, da ich zum einen viele meiner Ideen in den vorherigen Monaten unterbringen konnte und ich zum anderen das Tempo ein wenig anziehen wollte. So verging der Rest des Calistrils damit, dass die Charaktere ihre Erkältungen auskurierten – wer kommt schon auf die Idee, bei eisigen Temperaturen ein Bad in einem Fluss zu nehmen …?!

P.S.: am 24. Calistril des Jahres 4712 lief die Kampagne in-time für ein Jahr!

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