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Eigentlich war ich in meinen Ordnern auf der Suche nach etwas ganz anderem, als mir das erste Abenteuer in die Hände fiel, dass ich jemals selbst geschrieben habe — „Die alte Mühle“ für die erste Edition von D&D (die legendäre Red Box).

Es steht leider kein Datum drauf, aber es muss so 1986 gewesen sein (und ich war demzufolge 15 Jahre alt, auch das merkt man dem Abenteuer an). Damals gab es noch kein „R“ in „OSR“, das Teil ist also wirklich „old school“ — in drei Vierteln aller Räume kam es zu einem Kampf, die gefundenen Schätze hätten die Ökonomie des nahen Dorfes sofort kollabieren lassen, es gab merkwürdige Rätsel und viele Dinge, die damals in jedem Verlies zu finden sein mussten, inklusive Heilbrunnen, magischem Obst und Grünschleim. Einzig die Fallen waren etwas mau — 60cm Stroh am Boden der Falltür, damit sich die Charaktere auch ja nicht wehtun!

Das Ganze übrigens nicht in einer „fancy“ Schriftart, die eine Schreibmaschine simulieren soll, sondern natürlich noch wirklich mit der Maschine getippt; Rechtschreib- und Tippfehler inklusive, so etwas wie eine Autokorrektur gab es noch nicht. Und die Rahmen um die Vorlesetexte(!) waren nachträglich mit Lineal und Bleistift gemalt.

Kann man das heute noch spielen? Wahrscheinlich nicht. Aber lustig zu lesen ist es bestimmt. Wir haben wirklich früher so gespielt …?!

DnD1 – Die alte Mühle

Ach ja, der Platinnachttopf aus Raum 50 hängt mir heute noch nach. Wusste gar nicht mehr, dass der aus diesem Abenteuer war …

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