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Ich möchte mich an einem neuen „Format“ versuchen und immer zum Ende eines Monats hin ganz kurz darüber berichten, was ich jeweils an Filmen, Büchern, Serien, Spielen und ähnlichem verschlungen habe. Diese Auflistung soll keinesfalls den Anspruch kompletter Rezensionen haben, ich möchte nur jeweils zwei bis drei kurze Sätze darüber verlieren.

Ich hoffe, ich kann das Ganze tatsächlich monatlich durchhalten, aber hier kommt erst mal der Januar:

Kino

  • Eine bretonische Liebe – Bei französischen Filmen denke ich meist eher noch an irgendwelche komplizierten und künstlerisch (ab-)gedrehten Autorenfilme, das ist aber wahrscheinlich ein veraltetes Klischee. Eine bretonische Liebe steht eher in der Tradition von Willkommen bei den Sch’tis oder Ziemlich beste Freunde, ich habe mich daher prächtig amüsiert und wurde gut unterhalten. Kein Film, den man zwingend im Kino sehen muss – ich hatte Freikarten dafür gewonnen – aber wenn er mal im Fernsehen läuft, sicherlich eine Empfehlung.
  • Star Wars – Die letzten Jedi – Klar, gehört zum Pflichtprogramm auf der großen Leinwand! Rasante Action, dezente Komik, Lichtschwertduelle, Star-Wars-Feeling – was will man mehr?! Ich bin begeistert und fand ihn um einiges besser, als Das Erwachen der Macht. Ich denke, dass die Charaktere gut weiterentwickelt wurden und bin sehr gespannt auf die abschließende neunte Episode – immerhin ist von der Rebellion nicht sehr viel übrig geblieben, es wird also spannend, wie der augenscheinlich neue Bösewicht bezwungen werden soll.

Bücher

  • BattleTech #28 – Ritter ohne Furcht und Tadel – Ein Buch aus der klassischen BattleTech-Reihe aus den 90ern, das Ulisses demnächst wieder neu als e-Book herausbringt und für das ich daher das Korrektorat gemacht habe. Ich fand es eher durchwachsen – liegt zum einen sehr persönlich daran, dass mir BattleTech (und Military Science-Fiction allgemein) eher weniger liegen. Zum Zweiten finde ich das Pacing des Romans nicht sehr gelungen – im Grunde geht es darum, dass eine zusammengewürfelte Einheit aus MechPiloten versucht, sich in die Söldnerarmee des „Big Evil Guy“ zu schleichen, um diesen für ein paar Überfälle zur Rechenschaft zu ziehen. Als ihnen dies nach gefühlten 300 Seiten gelingt, macht es für mich den Eindruck, als hätte der Autor bemerkt, dass er nur noch knapp 50 Seiten zur Verfügung hat, denn ab da geht es leider plötzlich hopplahopp … Ist was für Fans.
  • Die Düsteren Fälle des Harry Dresden #1 – Sturmnacht – Ja, der Roman ist schon ein wenig älter, aber ich habe mich erst auf der letzten SPIEL spontan dazu entschlossen, mal in die Reihe um den aus Chicago stammenden Magier hineinzuschnuppern. Spannend geschrieben, interessante Charaktere, logischerweise sehr viele Elemente der Urban Fantasy mit drin. Jim Butcher hat ein schönes Talent dafür, seinen Helden von einer ausweglosen Situation in die nächste schlittern zu lassen, und wenn man denkt, es könnte gar nicht schlimmer werden, setzt er trotzdem noch einen drauf. Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Setting im ersten Bandes von Die Flüsse von London, das bei mir nicht so wirklich gezündet hat und bei dem ich immer noch überlege, ob ich mir den zweiten Teil zulegen werde, werde ich es bei den Düsteren Fällen des Harry Dresden auf jeden Fall tun!

Heimkino (und Fernsehen)

Da ich erst ziemlich spät im Januar auf die Idee für diesen Artikel gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau, was ich neben dem Heimkino noch so alles im Fernsehen angeschaut habe. Vielleicht sollte ich für den Februar mal etwas genauer sammeln … Erinnern kann ich mich an zwei Dinge:

  • Alter und Schönheit – Schon vor sehr langer Zeit als DVD für wenig Geld vom „Grabbeltisch“ mitgenommen – laut Rückseite immerhin eine deutsche Komödie mit bekannten Namen (abseits von Schweighöfer und Schweiger), wie etwa Armin Rohde und Henry Hübchen. Wo dies jedoch eine Komödie sein sollte, erschließt sich mir nicht ganz. Laut Kritik ein Film, der ein schweres Thema (Tod eines Freundes) leichtfüßig und komödiantisch verpackt. Habe ich so nicht wahrgenommen, ich fand ihn weder lustig, noch hat mich das ernste Thema in irgendeiner Form abgeholt oder berührt – ich habe mich leider zu Tode gelangweilt.
  • Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes – Ein Animationsfilm, den ich  zusammen mit meiner Tochter geguckt habe: ich fand ihn klasse, aber leider hat sich meine Tochter an vielen Stellen doch ziemlich geängstigt. Wie so oft bei Animationsfilmen gibt es popkulturelle Anspielungen en masse, damit die Eltern auch ihren Spaß an solch einem Film haben – Indiana Jones und Lara Croft sind hier nur die Beispiele, die sofort ins Auge fallen. Da bekommt man beim Gucken gleich Lust, Hollow World Expedition rauszuholen und den Film nachzuspielen …!
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