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Und es geht auch sofort weiter mit den SL-Kommentaren zu Episode #11 unserer Königsmacher-Kampagne. Wie immer gibt es den Spielbericht aus Sicht von Stryke drüben auf Carock’s Logbuch.

Die Rückreise von den Kobolden des Rußschuppenstammes zu Olegs Handelsposten war erst einmal durch Zufallsbegegnungen geprägt. Am ersten Tag, noch während die Abenteurer das Hexfeld um die Koboldhöhle herum erforschten, entdeckten sie im Wasser eine Nixe, die jedoch mit dem gebührenden Respekt behandelt wurde – eigentlich wollte man das Feenwesen sogar ganz in Ruhe lassen, einem mißglückten Wurf auf Heimlichkeit ist es jedoch zu verdanken, dass Korva und Lialda trotzdem entdeckt wurden. Jedoch konnten sich die beiden Damen geschickt aus der Situation herausreden, ohne dass es zu einem Kampf kam.

Die zweite Begegnung fand dann sofort in der folgenden Nacht statt, als sich drei Wildschweine dem Lager der Abenteurer näherten. Was nach einer lohnenden Beute aussah, entwickelte sich jedoch schnell zu einem handfesten Kampf, der sogar fast das Zeug zu einem TPK gehabt hätte – nur der wachhabende Stryke war voll bewaffnet und gerüstet, während die anderen Abenteurer erst nach und nach in den Kampf eingreifen konnten und aufgrund fehlender Rüstung auch leicht zu treffen waren. Zum Glück schaffte es die Gruppe, ein Wildschwein zu töten, was die anderen beiden dazu veranlasste, sich schwer verwundet zurückzuziehen.

Eine dritte Zufallsbegegnung in der darauf folgenden Nacht, als Garth während seiner Wache das Lager eines Riesenpeitschentausendfüßlers fand, hat es dann noch nicht mal in den Spielbericht geschafft, war aber auch tatsächlich keiner weiteren Erwähnung wert …

Zurück in Olegs Handelsposten können die Abenteurer dann die Nebenquest um Swetlanas Ehering beenden. Statt der im Abenteuerpfad angedachten Belohnung von 1.000 GM in Waren (ich frage mich zum einen, woher Oleg plötzlich diese Menge an Waren hat, schließlich haben die Banditenüberfälle erst vor vier Wochen ein Ende gefunden, und zum anderen, ob nicht der Wert der Belohnung den des Ringes übersteigt), hat Oleg ihnen als Dank den Schild seines Großvaters vermacht, der eigentlich den Giebel seines Hauses zierte. Lialda konnte diesen als Schild +1 identifizieren, so dass der Geldwert der Belohnung am Ende ungefähr gleich blieb.

Als „Gegenleistung“ habe ich den Abenteurern noch die Nebenquest „Gesucht: Tatzelwurm“ mit auf den Weg gegeben. Diese aber nicht, wie im Abenteuerpfad angegeben, von Oleg über einen Aushang, sondern von Swetlana – sie wollte sich bei Oleg für die Wiederbeschaffung des Ringes bedanken, und dachte sich, dass sich dieser über den präparierten Kopf eines Tatzelwurms freuen würde, der zukünftig im Giebel des Hauses am alten Platz des Schildes hängen könnte.

Letztendlich konnte ich dann auch noch die Nebenquest „Kobolde in den Hügeln“ an den Mann bringen, welche den Charakteren über einen Brief der Schwertjunker angetragen wurde. Leider etwas zu spät, weil sich die Abenteuer dieses Problems ja bereits angenommen hatten. So war es für sie ein leichtes, über ein entsprechendes Schreiben zurück nach Restow von der Lösung der Aufgabe zu berichten. Das war wirklich ein kleiner Patzer meinerseits, diese Nebenqueste nicht früher den Charakteren zugespielt zu haben.

Zu guter Letzt habe ich noch die persönliche Queste des Halblingsdiebs Garth aufgenommen, der für seinen guten Freund, der jetzt Mitglied der Kirche der barmherzigen Brüder in Nivaktasbrück ist, nach silberbeerigem Seelenblatt suchen sollte, einer Heilpflanze, die Hauptbestandteil eines Heiltrankes ist, den die Kirche verteilt. Garth konnte die Information darüber loswerden, dass die Pflanze im Garten eines alten Bauernhofs kultiviert wird – was seine persönliche Queste nun erst einmal abschließt und den nächsten Schritt dieses Handlungsstranges in Bewegung setzen kann.

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