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Was? Wir haben schon wieder Februar? Ein Zwölftel des Jahres schon wieder rum und schon wieder nichts auf meinem Blog erschienerpg-blog-o-quest_logo3n? Das muss ich doch gleich mal ändern, und da kommt mir die Blog-O-Quest doch gerade recht. Die Fragen kommen diesmal vom Würfelheld.

Also los:

  1. Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum?

Das waren ganz schnöde 20-seitige Würfel: ein roter, ein gelber und ein grüner, um die (in meinen Augen immer noch unhandliche) 3W20-Probe bei DSA zumindest ein wenig zu beschleunigen …

  1. Hast Du schon mal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt?

Kann man drüber streiten, ob folgende Bastelei in den Bereich „Zubehör“ gehört oder eher in den Bereich „Props“, aber in meiner Stammrunde besitzen die Charaktere ein altes elfisches Artefakt in Form eines Marmorwürfels, der verschiedene magische Effekte hervorrufen kann. Da meine Spieler den Würfel gerne vergessen haben, obwohl er ihnen in so vielen Situationen hätte helfen können, habe ich ein „realweltliches“ Abbild geschaffen: ein Plexiglas-Fotowürfel, in den ich einfache Ausdrucke der elfischen Beschriftung auf einem Hintergrund aus Marmor-Textur gelegt habe. Jetzt steht der Würfel bei jeder Spielsitzung in der Mitte des Tisches – wird aber trotzdem gerne vergessen (und ich behaupte mal frech, dass sich keiner meiner Spieler an alle sechs Funktionen erinnern kann, höchstens an drei oder vier, aber das ist eine andere Geschichte) …

wurfel

Eine andere Bastelei, die wahrscheinlich etwas mehr in Richtung Zubehör geht und auch zu den Fragen 4 und 5 passt, ist eine Blanko-Battlemat, die wir irgendwann mal in den 90er Jahren gebastelt hatten, als meines Wissens noch kein Verlag so etwas auf dem Schirm hatte (Mist, Marktlücke verpasst :-D). Wir haben einfach die Rückseite eines DIN-A3-Zeichenblocks genommen, wie man ihn aus der Schule kennt, die Rückseite eines großen Kalenderblattes draufgeklebt, ein Raster aufgemalt und das Ganze in selbstklebender Klarsichtfolie eingepackt, die man normalerweise als Buchschutz verwendet – fertig! Konnte man super mit Folienschreibern drauf malen und war bis vor kurzem auch rege im Einsatz, bis sie durch eine Vinyl-Battlemat von Chessex ersetzt wurden, weil diese einfach mehr Platz bietet als ein DIN-A3-Karton.

battlemat

Ich erstelle auch gerne kleine Karten als Gedächtnisstütze während des Spiels, zum Beispiel für Zustände, Zaubersprüche oder besondere Fertigkeiten. Die Größe der Karten entspricht den Magic-Karten, so dass ich die Schutzhüllen dafür verwenden kann. Hier ein Beispiel für Dungeonslayers:

zustandskarten

  1. Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien?

Da wir derzeit viel Pathfinder spielen, denke ich darüber nach, die Zauberspruchkarten für Magier und Kleriker zu kaufen, zum einen für meinen eigenen Charakter (ein Mystischer Teurg, also ein Spruchanwender, der sowohl arkane als auch göttliche Magie wirken kann), zum anderen als Spielhilfe für mich als Spielleiter.

Außerdem werden wir demnächst wohl wieder D&D5 spielen, so dass ich neue Karten für Zustände und besondere Fähigkeiten basteln werde.

  1. Hast Du Battlemap-Erfahrungen?

Battlemaps benutzen wir bereits seit Beginn der 90er Jahre, als wir noch das „originale“ D&D gespielt haben. Wir hatten damals eine ganze Sammlung an Dungeon Tiles, die jeweils einen Bereich von 10×10 Ellen(!) darstellten und entsprechend zu Verliesen zusammengelegt wurden. Dazu kam besagte Blanko-Battlemat für Begegnungen in der Wildnis oder zumindest für grobe Skizzen.

Seither spielen wir nur noch die wenigsten Konflikte ohne Battlemap, und bei Pathfinder mit seinen taktischen Elementen gehört sie ja zum Muss. Da wir in letzter Zeit sehr viel über roll20 spielen, werden die verwendeten Battlemaps auch immer optisch ansprechender – von einer weißen Karo-Platte mit bunten Strichen zu schön anzusehenden, aufwendigen Karten. Für mich sind Battlemaps fast schon ein Muss …!

  1. Was hältst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern, Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.?

In den 90ern haben wir einiges an Zinnminiaturen gekauft und angemalt, schätzungsweise habe ich 250 Stück in einem mit Schaumstoff ausgekleideten Werkzeugkasten im Keller stehen. Irgendwann fehlte dann die Zeit, sich weiter mit dem Sammeln und dem Bemalen zu beschäftigen, aber sie werden immer noch rege benutzt.

Neuerdings (siehe oben) werden sie von Token in roll20 abgelöst, die ich zum größten Teil auch selbst erstelle. Und wenn es mal schnell gehen muss und nur eine grobe Skizze eines Kampfes benutzt wird, statt einer „richtigen“ Battlemap, dann dürfen es auch mal Würfel als Platzhalter sein. Die haben dann noch den Vorteil, dass man mit den Zahlen noch bestimmte Dinge darstellen kann (Trefferpunkte, Anzahl Gegner, Anzahl Runden, die ein Zauber noch wirkt oder ähnliches).

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