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Die Blog-O-Quest für den Monat Dezember wird ausgerichtet vom Würfelheld. Das Thema ist Bestarium – aber müsste es nicht eigentlich Bestiarium heißen …?!

rpg-blog-o-quest_logo3Egal, los geht’s:

1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?

Das sind ganz eindeutig die Doppelgänger. Hierüber hatte ich bereits 2013 während der 31-Tage-Quest einen recht ausführlichen Post geschrieben, wer also möchte, kann es dort im Detail nachlesen.

In aller Kürze: ich mag die Art von Doppelgänger nicht, die einfach in einem Dungeon auf die SC lauern, einen von ihnen ersetzen und dann ein mehr oder weniger gutes Verwirrspiel beginnen. Aber sie sind genial als Spione, um zu infiltrieren und Dinge von innen heraus zu sabotieren. In meiner aktuellen D&D-Kampagne sind sie eine der beiden Hauptbedrohungen: sie haben sich in die Städte und Festungstürme geschlichen, dort wichtige Persönlichkeiten ersetzt und auf diese Weise den Einmarsch einer Armee geklonter Kampfmagier vorbereitet (die zweite Hauptbedrohung). Dabei sind die Doppelgänger streng militärisch organisiert und in Kompaniestärke vor Ort – die Paranoia meiner Spieler ist mittlerweise so groß, dass sie die Doppelgänger an jeder Ecke vermuten (und das zu Recht).

2. Dein bisher prägendstes Monster-Erlebnis war?

Puh, ich stelle gerade fest, dass die Frage schwieriger zu beantworten ist, als gedacht. Als Fast-„Full Time“-Spielleiter habe ich wenige Begegnungen mit Monstern wirklich „erlebt“, sondern meinen Spielern so einiges an Monstern „an den Kopf geworfen“. Was davon das prägendste Erlebnis war, kann ich nicht sagen, da dies sicherlich in der Frühzeit meiner Rollenspielkarriere und somit Jahrzehnte zurückliegt.

Prägend in diesem Jahr war die Erkenntnis, dass entweder die Herausforderungsgrade von D&D 3.5 Mist sind oder meine Charaktere für eine D&D-Gruppe unterirdisch schlecht ausgerüstet sind (oder beides), als ein einzelnes HG7-Wasserelementar mit meiner Gruppe der 10. Stufe fast den Boden gewischt hätte …

Ansonsten halte ich es oft mit Andrzej Sapkowski und Geralt von Riva, dass der Mensch manchmal monströser ist als manche Bestie.

3. Wenn ich ein Drache wäre, würde ich zuerst ausprobieren wie es ist, in Goldmünzen zu baden. Wenn ich ein Vampir wäre, würde ich zuerst sicherstellen, dass ich im Sonnenlicht nicht glitzere. Wenn ich ein Betrachter wäre, würde ich zuerst ausprobieren, ob es möglich ist, neun Fernsehprogramme gleichzeitig zu gucken. Keine Ahnung.

4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?

Da mein Lieblingssystem (also das System, das ich zurzeit am häufigsten spiele) Pathfinder ist, finde ich die Monster vor allem vielfältig. Wie viele Monsterhandbücher gibt es mittlerweile? Vier? Also wenn man da nichts findet …

… dann kann man natürlich immer noch seiner Fantasie freien Lauf lassen und selber etwas basteln!

5. Ich wünsche mir, das(s) Monstern ein wenig mehr Respekt entgegengebracht wird! Andauernd werden sie von dahergelaufenen sogenannten „Helden“ verprügelt, verwundet, verstümmelt, vertrieben oder sogar schlimmeres, ihre Behausungen werden verwüstet, geplündert, manchmal gar gebrandschatzt und ihre mühselig erlangten Besitztümer gestohlen oder „annektiert“ – und das alles unter dem Deckmantel des „Guten“ … Pfui!

Und die Bonusfrage (Achtung, Spoiler!):

6. Monsterjäger habe ich in meiner laufenden D&D-Kampagne in Form einer Gruppe Vampirjäger auftauchen, aber noch nicht in Aktion treten lassen. Ist noch eine kleine Überraschung für einen meiner SC und für einen Haufen NSC … *evil grin* …

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