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… und weitere Nebenplots

Im kleinen Grenzdorf Nivaktasbrück machen die SC nur eine kurze Zwischenstation (siehe auch den Spielbericht zum Prolog aus Sicht von Stryke, dem Halbork-Kämpfer). Auch hier war das Ziel dieser Szene – neben der Vorstellung des Dorfes, welches die SC möglicherweise im dritten Teil der Kampagne noch einmal aufsuchen – wieder die Einführung zusätzlicher NSC sowie der Start zweier Nebenplots.

Zuerst einmal bekamen die SC Wind von einer älteren Legende, als sie feststellten, dass auf dem Marktplatz des Dorfes zwar eine Statue des Ortsgründers Pjetr Nivaktas steht, aber der Schild fehlt. Sie erfuhren, dass dieser vor mehr als 25 Jahren bei einem Überfall durch den berühmten Banditenfürsten Coron Kellek geraubt wurde. Coron ist der Vater von Strykes (ehemaligem) Bandenchef Idun, so dass hier gleich wieder eine Verknüpfung zu einem Hintergrund hergestellt wurde. (Die Geschichte mit Coron und dem Schild hat auch noch einen Anknüpfungspunkt an die Geschichte eines anderen SC, aber da meine Spieler hier mitlesen, möchte ich dies nicht spoilern.)

Anschließend lief den SC der Halbling Ned Fairmorn über den Weg, der beste Freund des Halblingsdiebes Garth (und von dessen Spieler beigesteuert). Ned war vor gut vier Monaten aus Restow verschwunden und hier untergetaucht, da ihm die Stadtwache auf den Fersen war. Allerdings erkannte Garth seinen Freund fast nicht wieder, weil er seine Straßenkleidung gegen einen Samtanzug getauscht hat, über und über mit (zugegeben billigem) Schmuck behängt war und sich außerdem eine Glatze rasiert hatte. Ned erzählt stolz, er habe sich jetzt der „Kirche der Barmherzigen Brüder“ angeschlossen, die sich zur Aufgabe gemacht hat, einen aus Kräutern gebrauten Heiltrank für wenig Geld an Bedürftige zu verkaufen – getreu dem Motto, dass sich die ärmeren Schichten der Bevölkerung wie Trapper, Jäger und Fallensteller die 50 GM für einen „regulären“ Heiltrank kaum leisten könnten, könne jeder das geben, was er entbehren kann, auch wenn dies nur wenige Goldmünzen sind.

Natürlich kann der „Trank der Barmherzigen Brüder“ nicht das leisten, was ein normaler Trank: Leichte Wunden Heilen schafft. Vielmehr ist die Heilwirkung auf 1W4 Trefferpunkte beschränkt. Darüber hinaus verleiht der Trank aber für eine Stunde einen Resistenzbonus von +1 auf alle Rettungswürfe, senkt jedoch durch seine leicht benebelnde Wirkung für die gleiche Zeit die Weisheit des Anwenders um einen Punkt.

Leider ist die Hauptzutat des Trankes relativ selten: eine Pflanze, die „Silberbeeriges Seelenblatt“ genannt wird. Da Nachschub knapp ist, verspricht Ned den SC einen Obolus von 250 GM, falls sie eine verlässliche Quelle der Pflanze finden und ihm Bescheid geben. Diese Nebenquest ersetzt übrigens die „Mondradieschen“-Quest von Swetlana – Gründe dafür folgen in einer späteren Post.