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Noch mehr Vorsätze für 2016, (leicht) abseits des Rollenspiels — ich möchte wieder mehr lesen. Dazu habe ich mir erst mal meinen „Pile of Shame“ vorgenommen: Bücher, die sich auf meinem Nachttisch stapeln, weil ich sie irgendwann man angefangen, aber nie zu Ende gelesen habe. Und zwar meist nicht, weil sie mir nicht gefallen haben (naja, bis auf eine Ausnahme vielleicht), sondern weil sie mich nicht so 100% gefesselt haben, dass ich sie in einem Rutsch durchgelesen habe und zwischendurch etwas (vermeintlich) spannenderes dazwischenkam. Irgendwie stelle ich Bücher so sehr ungerne ungelesen weg …

pile of shame 016

Chronologisch von unten nach oben:

  • Christopher Paolini — Der Auftrag des Ältesten und zweiter Band der Eragon-Saga. Habe ich zu drei Vierteln geschafft und ist oben erwähnte Ausnahme. Ich fand Eragons Ausbildung zum Drachenreiter so dermaßen langweilig, dass es echt schwer zu lesen war. Wäre dort nicht die B-Story um seinen Bruder Roran gewesen, die ich viel spannender als die A-Story um den Titelhelden fand (einfach weil auch mal etwas passierte), hätte ich das Buch wahrscheinlich schon viel früher zur Seite gelegt.
  • Andrzej Sapkowski — Der Schwalbenturm und vierter Band der Romanreihe um den berühmten Witcher Geralt von Riva. Habe die Reihe gelesen, als ich beruflich viel auf Reisen war, aber nie vollendet, nachdem das Projekt abgeschlossen war. Bin zu zwei Dritteln durch, danach fehlt dann natürlich noch der fünfte Band. Ich weiß schon gar nicht mehr genau, worum es ging, aber ich fand Geralt immer so einen erfrischend „unheldigen“ Helden Protagonisten, der mit der Welt, in der er lebt, so rein gar nichts zu tun haben möchte …
  • Florian F. Marzin — Das Voynich-Rätsel. Für mich eine typische Urlaubslektüre, d.h. im Urlaub angefangen (zu einem Drittel durch), nach dem Urlaub aber nie weitergelesen. Und das obwohl es eigentlich ganz interessant geschrieben ist (zwei Handlungsstränge, einer in den 1960ern, einer in der Jetztzeit, die miteinander verwoben sind). Ich weiß noch, dass es um merkwürdige Ausgrabungen ging, aber wahrscheinlich müsste ich das Buch von vorne wieder anfangen, um wieder den Faden zu finden.
  • Marin Witzgall und Felix Woitkowski (Hrsg.) — Stille. Eine Sammlung von Kurzgeschichten zum Thema „Stille“ (und einer meiner Gewinne beim Winter-OPC 2014). Habe bisher nur die erste Geschichte gelesen, die anderen müssen noch (bin auch eher der Roman-Leser denn der Kurzgeschichten-Leser).
  • Ben Aaronovitch — Die Flüsse von London. Buch über einen Londoner Police Constable, der zaubern kann und mystische Kriminalfälle lösen muss. Klingt vom Setting her ein wenig wie die britische Antwort auf Harry Dresden (den ich leider bisher nicht gelesen habe). Bin zu zwei Dritteln durch, danach fand ich es etwas schleppend — der Mordfall ist ziemlich spannend, aber die B-Story mit den personifizierten Flussgeistern hat mich jetzt nicht so umgehauen (ich denke mal, beide Geschichten werden im Finale zu einer zusammenlaufen).
  • Sir Arthur Conan Doyle — Sherlock Holmes (gesammelte Werke); auf dem E-Book-Reader. Ich wollte als Sekundärliteratur zu meiner Rippers-Kampagne einmal die kompletten Geschichten über Sherlock Holmes lesen, um mich in die viktorianische Zeit einzudenken (und um zweitens diese Bildungslücke zu schließen). Habe bisher nur die ersten beiden Romane geschafft, was auch daran liegt, dass ich eine wohl sehr alte Ausgabe der Bücher erwischt habe, in denen man Thür und Thor eben noch mit „h“ schrieb und allerlei ähnliche Worte findet, die man schon vor der Rechtschreibreform von 1996 anders schrieb …
  • Dmitry Glukhovsky — Metro 2033; auf dem E-Book-Reader. Eigentlich das Buch, an dem ich zurzeit lese (bin zu einem Viertel durch), allerdings schaltet sich mein E-Book-Reader nicht mehr ein und ich muss erst mal zum Laden stiefeln und ihn reklamieren. Tja, das kann einem mit den Totholzvarianten nicht passieren; hat auch seine Tücken, die Technik!