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Ich wollte schon immer mal einen dieser Jahresrückblicke schreiben, den wahrscheinlich niemand interessant findet, außer der Autor selbst. Und dann bin ich damit auch noch verdammt spät dran …

Für mich persönlich wird 2013 wahrscheinlich als das Jahr in Erinnerung bleiben, in welchem mein Rollenspielhobby endgültig aus dem Dornröschenschlaf erwachte – waren die Jahre davor doch vor allem dadurch geprägt, dass wir mit unserer Stammtruppe auf gerade mal 3‑4 Spielrunden pro Jahr(!) kamen. Aufgrund von Zeitmangel und räumlicher Trennung nur einmal pro Quartal zu spielen wäre fast ein Grund geworden, das Rollenspiel komplett an den Nagel zu hängen.

Aber dank neuer Kontakte, einer zweiten Spielgruppe und dem Internet kam ich im letzten Jahr auf (für mich) immerhin beachtliche 24 Spielrunden, das macht im Schnitt einen Rhythmus von ungefähr einer Runde alle zwei Wochen. Allein im Monat Oktober habe ich mit vier Spielrunden genauso oft gespielt wie sonst in einem Jahr! Ich bin begeistert.

Die Verteilung finde ich auch sehr interessant:

10 x Dungeonslayers,

6 x Savage Worlds (davon 4 x Rippers und 2 x Hellfrost),

5 x D&D (einmal davon ein One-on-One via Google Hangout),

je 1 x Shadowrun, Labyrinth Lord und Lamentation of the Flame Princess,

womit ich dann sogar vier Systeme gespielt habe, die ich vorher nicht kannte oder noch nie ausprobiert hatte. Ich hoffe, dass das dieses Jahr so weitergeht.

Was natürlich auch viele Blogger am Ende des Jahres machen, ist ein Blick auf die Statistik zu werfen. Ich konnte mich leider nicht zurückhalten, dies auch zu tun.

Der „arbeitsreichste“ Monat war natürlich der Oktober, weil ich hier an der 31-Tage-Quest teilgenommen hatte und ganze 28 Artikel veröffentlichte (ja, ich gebe zu, es fehlen 3 Tage). Logischerweise war dies auch der Monat mit dem meisten Traffic, immerhin verirrten sich – vor allem durch die Vernetzung mit google+ — im Oktober ganze 1.193 Leser auf meinen Blog, was ich schon enorm finde. Daher dachte ich eigentlich, dass auch einer der Quest-Artikel der meistgelesene des Jahres wäre. Tatsächlich landet der erste dieser Artikel aber nur auf Platz 13, mit mageren 51 Aufrufen.

Erstaunlicherweise führt die Vorstellung einer Hausregel zum flexibleren Einprägen von Zaubersprüchen bei D&D 3.5 aus dem vorletzten Jahr mit 242 Aufrufen die Hitliste an (habe ich da etwa den Finger in einer der Wunden von D&D gelegt?), gefolgt von meinem Spielbericht über das Dungeonslayers-Abenteuer Herr der Ratten (194 Aufrufe) und der Vorstellung des „Grimoire of Love“ aus Greifenklaues Winter-OPC 2012 (139 Aufrufe). Sind alles keine Zahlen, die sich mit den Großen der Blogossphäre messen können, aber ich bin sehr zufrieden. Übers Jahr gerechnet immerhin durchschnittlich 10 Leser pro Tag.

Äußerst interessant finde ich auch, dass immerhin 47 Leser im letzten Jahr ihren Weg auf meinen Blog aus dem tanelorn-Forum heraus zu mir gefunden haben. Das finde ich deshalb interessant, weil ich noch nicht einmal einen User dort habe. Man redet also über mich, das finde ich irgendwie … cool!

Aber ganz besonders hat mich letztes Jahr natürlich der Erste Platz beim Labyrinth Lord Wettbewerb von Globinbau und dem Eulenbären gefreut. Gut, der Wettbewerb selbst war zwar schon 2012, aber die Prämierung des Siegers war im letzten Jahr. Und auch gut, dass es von diesem Wettbewerb 2013 keine Fortsetzung gab, ich hätte leider keine Zeit gehabt, meinen Titel zu verteidigen. Ich hatte ja leider noch nicht einmal Zeit, wieder beim Winter-OPC teilzunehmen.

In diesem Sinne: Prost Neujahr!