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Ich bin fast allen neuen Techniken gegenüber aufgeschlossen (bringt wahrscheinlich auch der Beruf als „IT-Fuzzi“ mit sich). So benutze ich schon seit Jahren neben meinem DM-Ordner und Regelwerken aus Todholz meinen Laptop zum Leiten. Dort habe ich dann meist einen Browser geöffnet, mit dem ich auf dem SRD von D&D 3.5 mal schnell eine Regel oder einen Zauberspruch nachschlagen kann (finde ich dort meist schneller als im Regelwerk), schnell mal ein Bild googeln oder einen wichtigen Sachverhalt in wikipedia nachgucken kann. Daneben habe ich Excel-Versionen der Charakterbögen der Spieler und von wichtigen NSC geöffnet, früher dann noch das Dokument oder das pdf des aktuellen Abenteuers (jetzt ein Programm zur Anzeige verlinkter MindMaps, die meine NSC, Schauplätze und Handlungsstränge darstellen). Auf diese Weise finde ich sehr schnell die Infos, die ich benötige.

Wenn möglich habe ich von benötigtem Spielmaterial, neben den gedruckten Versionen, auch eine pdf-Version zur Hand – die eine zum Lesen und fürs Regal, die anderen zum Spielen, da man hier mittels Suchfunktion schnell die benötigte Information finden kann.

Onlinerunden sind für mich Neuland, allerdings versuche ich gerade, mich hier tiefer einzuarbeiten. Da wir einen „Fernspieler“ unter uns haben, welcher 300km vom Rest der Gruppe entfernt lebt, haben wir ihn schon des Öfteren via Skype oder Google+ Hangouts in unsere Offline-Rune eingebunden, einmal sogar mittels Beamer und Battlemap-Software, was allerdings nur bedingt geklappt hat. Zurzeit spielen wir allerdings mit dem Gedanken, eine alte Spelljammer-Kampagne wieder aufleben zu lassen, welche dann komplett nur via Hangouts gespielt werden soll. Mal gucken, wie das klappt …

Was ich allerdings nicht mag, sind Würfelapps. Smartphones haben am Spieltisch nichts verloren, das Klappern realer Würfel ist das einzig Wahre! Ich würfle als Spielleiter schließlich auch noch selbst und überlasse es nicht meinem Laptop.