Schlagwörter

, , ,

Über mehrere Jahre hinweg hatte ich eine ziemliche Durststrecke, in der wir nur sehr sporadisch gespielt haben. Zu Beginn der aktuellen Kampagne vor gefühlten 10 Jahren hatten wir noch alle zwei Wochen einen Spieltermin. Das klappte zu Anfang noch ganz gut, aber mit der Zeit wurden die tatsächlichen Spielsitzungen immer weniger – Leute kamen entweder gar nicht oder sagten sehr kurzfristig ab, so dass teilweise nur zwei von fünf oder sechs Spielern da waren. Klar, dass mit der Zeit der Frust immer größer wurde, da man nicht wirklich mit der Geschichte vorankam, wenn immer unterschiedliche Charaktere anwesend waren. Daher wurde damals der Entschluss gefasst, nur noch selten zu spielen, dafür dann am Wochenende und weit im Voraus geplant, so dass sich auch jeder freihalten konnte.

So wurde dann für viele Jahre der Rhythmus der Spielabende auf einmal pro Quartal festgelegt, was aber teilweise auch nicht funktionierte, so dass wir im Schnitt dreimal, manchmal sogar nur zweimal im Jahr spielten. Dadurch wurde zwar das ursprüngliche Problem gelöst – tatsächlich waren zu den Spielsitzungen dann meist alle da (dass jemand fehlte, war mal eine Ausnahme), dafür gab es aber neue Probleme: niemand konnte sich mehr so recht daran erinnern, was eigentlich beim letzten Mal so alles passiert ist, von den ganzen über die Jahre verteilten Puzzlestücke, die man zu einem großen Ganzen zusammensetzen konnte, ganz zu schweigen.

Seit diesem Jahr spiele ich zumindest wieder häufiger, da ich eine zweite Spielgruppe organisieren konnte, so dass wir nun im Schnitt wieder alle zwei bis drei Wochen spielen (erst Savage Worlds, jetzt Dungeonslayers).

Einer meiner Spieler und ich haben auch schon einen Plan in petto, wie wir denn mit unserer Stammgruppe mal wieder häufiger zum Spielen kommen können, als nur viermal im Jahr – wir überlegen (zusätzlich zu den persönlichen Treffen einmal im Quartal) zwischendurch via Hangout zu spielen. Mal sehen, wie die anderen Spieler diese Idee aufnehmen werden …