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Ich denke, hier kommt es auf die richtige Technik an. Wenn ich weiß, dass ich nächstes Wochenende leite und mich hinsetze mit dem Hintergrund, etwas vorbereiten zu müssen, dann fällt es mir schwer, auf gute Ideen zu kommen. Oder das Ergebnis ist dann so „naja“. Aus diesem Grund steht in meinem Rollenspielregal in Sichtweite des Schreibtisches eine ausrangierte rote Box, auf der ein Aufkleber mit „D&D-Ideen“ prangt, und ich habe eine eigene Seite im Notizbuch auf meinem Laptop mit dem gleichen Titel. Dazu gibt es dann folgendes „Mantra“:

Wenn Du …
  • etwas in einem Buch, einem (Blog)-Artikel, irgendwo im Internet, einem Abenteuer, einem Regelwerk oder wo auch immer liest,
  • etwas in einem Podcast hörst,
  • etwas in einem Film, einer Serie oder einem Computerspiel siehst,
  • von jemandem eine Idee gesteckt bekommst, oder
  • merkst, dass etwas „einfach so vom Himmel fällt“ …
… was später mal …
  • ein guter, witziger oder interessanter NSC,
  • ein spannender oder ungewöhnlicher Handlungsstrang (oder zumindest ein Aufhänger dafür),
  • ein stimmungsvoller Ort,
  • ein packendes Setup für einen Kampf oder einen Encounter,
  • ein persönliches Dilemma der SC,
  • oder was auch immer …
… werden könnte, dann …
  • schreib es auf einen Zettel und wirf es im Büro in die D&D-Ideenbox,
  • oder schreibe es in die entsprechende Datei auf dem Laptop, …
… Hauptsache, es geht nicht verloren!

Dann fällt es mir auch leicht, etwas vorzubereiten und die Ideen auszuarbeiten – einfach bei Bedarf in die Box oder die Datei gucken, passende Ideen raussuchen und loslegen … Kämpfe oder ähnliche Begegnungen werden dabei im Detail geplant (hier gibt es ja auch den meisten Crunch), NSC bekommen ein Grundgerüst aus Fluff, der zum spielen benötigt wird, und Schauplätze werden miest anhand von Ideen in meinem Kopf spontan am Tisch erstellt.

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