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Diese Frage ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten.

Also wenn gefragt worden wäre, was ich häufiger mache, dann wäre die Antwort eindeutig „Leiten“ gewesen. Aber was mache ich lieber …?

Ich habe „so ‘nen IT-Job“, bei dem man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und am Abend sehr oft das Gefühl hat, nichts wirklich produktives geschafft zu haben. Leiten – oder in diesem Sinne besser: vorbereiten – ist für mich eine Art kreativer Ausgleich, produktiver Output. Neue NSC entsinnen, neue Schauplätze überlegen und ausarbeiten, neue Hindernisse, die es zu überwinden gilt …

Und dann natürlich zu gucken, was die Spieler daraus machen und wie die damit interagieren. Ich mag es, von meinen Spielern überrascht zu werden und dann am Spieltisch improvisieren zu müssen. Wenn so etwas passiert, hat man beim Leiten wirklich das Gefühl, dass man „mitspielt“ und nicht nur präsentiert. Leider ist das in letzter Zeit relativ selten passiert.

Auf der anderen Seite spiele ich auch gerne und lasse mich auf die Dinge ein, welche der Spielleiter für mich vorbereitet hat. Ich mag es zu gucken, was meine Charaktere „so drauf haben“, wie sie sich entwickeln können und wie sie sich in die Geschichte eingliedern können. Je nach Lust und Laune kann es passieren, dass ich dann auch einfach mal nur „konsumiere“ und mich berieseln lassen möchte (ja, ich gebe es zu, passiert aber nur manchmal),oder im extremen Gegenpol mal kurz die Kampagne kapere um daraus eine Wirtschaftssimulation zu bauen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.