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Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage schon ein Vorgriff auf Frage 29. Sie ist für mich relativ schwer zu beantworten, weil ich seit gefühlten 20 Jahren kein Kaufabenteuer mehr geleitet oder gespielt habe (außer ein paar Dungeons-2-Go, aber die zähle ich hier mal nicht).

Während der Zeit, in der wir noch das originale D&D spielten, haben wir einen Haufen B‑ und alle auf Deutsch erschienenen E‑Module gespielt. Zwei davon möchte ich kurz rauspicken.

Zum einen ist mir E2 „Burg Bernstein“ im Kopf geblieben. Es ist zwar im Grunde ein sehr linearer Dungeoncrawl gewesen, der statt in einem Dungeon halt in einem riesigen Schloss spielte, und es gab nirgendwo ein paar Hinweise, wie man denn mit den offensichtlichsten Fragen der Spielercharaktere umgehen sollte („Wo sind wir? Wie kamen wir hin? Wie kommen wir wieder weg?“), aber wir hatten unseren Spaß – insbesondere wenn man mal wieder auf einen dieser verrückten Typen aus dem Hause d’Amberville traf. Und dann der Endkampf gegen diesen haushohen Fleischgolem. Oh, Achtung Spoiler!

Das andere Abenteuer, welches zu meinen Lieblingen zählt, ist E6 „In den Sümpfen“. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe, worum es in dem Abenteuer überhaupt ging, außer, dass es ein Hexcrawl war. Häh, aber warum zählt es dann trotzdem zu meinen Lieblingen? Es markiert das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen, da es das letzte Kaufabenteuer war, das wir spielten, und sich danach der Stil der Abenteuer auch stark geändert hat. Nach der Exploration der Gegend wurde diese nämlich (mit Hilfe eines mächtigen und einflussreichen Gönners) kurzerhand okkupiert und ein neues Königreich ausgerufen. Ein neuer Staat wurde auf Mystara gegründet, viele der Spielercharaktere bekamen ein Lehen zugesprochen, wurden Grafen oder Barone, manche setzten sich zur Ruhe. Die anderen erlebten nun eine andere Art von Abenteuer und mussten sich um ihr Reich kümmern (und hinzu kamen die Reichsverwaltungsregeln aus der türkisen Box). Dieses Abenteuer änderte alles!