Schlagwörter

,

Wie bereits im Vorgeplänkel beschrieben handelt es sich bei meinem Sandbox-Setting um eine Stadt, genauer gesagt um die Hauptstadt einer Präfektur namens Lijas Naxra – dies bedeutet in einem uralten elfischen Dialekt soviel wie „Insel der Ehre“ –, eine Fantasy-Version der Insel Malta.

Obwohl es sich um die Hauptstadt handelt, ist sie mit 2.100 (erwachsenen) Einwohnern relativ klein. Dies liegt daran, dass sie relativ zurückgezogen im Inneren der Hauptinsel liegt, während die meisten Bewohner der Insel an den Küsten wohnen – denn dort „spielt die Musik“. Oberflächlich geht es daher in Mdina eher gemütlich zu, aber im Inneren brodelt es heftig.

Für die weitere Ausarbeitung der Sandbox habe ich erst einmal die folgenden Eckpunkte festgelegt, an denen ich mich entlanghangeln möchte:

  • Die Präfektur gehört offiziell zum „römischen“ Imperium, aber es haben auch viele andere Nationen Ritter entsandt und Orden gegründet, da die Präfektur von strategischer Wichtigkeit ist. Die Ritter haben natürlich Händler und Handwerker nach sich gezogen, welche ihre Familien mitbrachten. Im Laufe der Jahre hat sich dadurch ein bunter Mix vieler Nationen etabliert.
  • Mdina selbst hat einige Einflüsse aus dem „arabischen“ Kulturkreis abbekommen und sogar ein „arabisches“ Viertel.
  • In Mdina gibt es mehrere Familien, welche um politische Macht buhlen und sich für jegliche Art von Intrige nicht zu schade sind. Eine dieser Familien kontrolliert die „Unterwelt“. Auch innerhalb der Familien wird häufig an den Stühlen derjenigen gesägt, die zurzeit die Macht innehaben.
  • Die Stadt wurde auf den Ruinen einer alten Elfenstadt erbaut, so dass es in ihren Tiefen einige Katakomben zu erforschen, das ein oder andere Geheimnis zu lüften und mit Sicherheit auch viele Schätze zu plündern gibt.
  • Es gibt einen Engpass bei der Wasserversorgung der Stadt – es ist weder ein Fluss, noch ein See, noch eine andere natürliche Quelle in der Nähe. Hier hat man auf magischem Weg nachgeholfen.
  • Es gab in der Vergangenheit viel Gerangel um die Kontrolle der Wasserquelle, da diese natürlich auch einen Machtfaktor bedeutet. Hier kamen sich die Tempel der „arabischen“ und „römischen“ Götter schon öfters in die Quere.

Mdina liegt auf einer kleinen Anhöhe, die zu drei Seiten abrupt abfällt und eine unbewachsene Ebene überblickt. Der innere Kern der Stadt ist von einer massiven Stadtmauer umgeben, so dass die Stadt sehr gut zu verteidigen und schwer einzunehmen ist. Etwa die Hälfte der Einwohner, insbesondere der reichere Teil, lebt innerhalb der Stadtmauer. Die ärmeren Bewohner, die meisten Handwerker und viele ihrer nicht-menschlichen Einwohner leben außerhalb der Mauern, in einer Ansammlung von Hütten und Häusern, welche sich von der vierten, einfacher zugänglichen Seite der Anhöhe her bis an die Stadtmauern schmiegt.